Das Handyexperiment
Handy-Experiment

Koordiniert von Fabian Scheck und Smarter Start.

Konrad Lorenz Gymnasium GänserndorfSmarter Start

21 Tage.
Kein Smartphone.
Wie crazy ist das!

2026 haben über 70.000 Schüler:innen mitgemacht.

2027 kannst auch Du dabei sein. Trag Dich jetzt ein und erhalte alle wichtigen Updates und Informationen.

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International berichtet, von der New York Times bis zur Bild-Zeitung.

Neugierig auf das Handyexperiment?

Projektleiter Fabian Scheck erklärt, wie das Handyexperiment funktioniert, wie die 21 Tage ablaufen und was die wissenschaftliche Auswertung bisher zeigt.

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Handyexperiment starten

Am 6. April 2027 Smartphone ausschalten und für drei Wochen weglegen - los geht's.

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21 Tage durchhalten

Volle Challenge oder Light-Variante — du entscheidest. Bei der Light-Variante reduzierst du deine Bildschirmzeit auf maximal eine Stunde am Tag und deaktivierst deine meistgenutzten Apps.

4

Fragebogen ausfüllen

Hilf mit deinem Feedback der wissenschaftlichen Auswertung.

Wer übernimmt welche Rolle?

Ob Lehrkraft, Elternteil oder Schüler:in — jede Gruppe hat beim Handyexperiment eine eigene Rolle. Hier findest du übersichtlich aufbereitet alle Infos, Materialien und Antworten auf die wichtigsten Fragen, jeweils genau für dich zusammengestellt. Für jede dieser Gruppen haben wir die wichtigsten Informationen und Materialien kompakt zusammengefasst.

Schüler:innen

Sie machen beim Experiment mit und legen ihr Smartphone 3 Wochen zur Seite. Jene, die ihr Handy behalten möchten, nehmen als Kontrollgruppe an der Befragung teil.

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Lehrkräfte

Sie organisieren das Experiment in der Klasse, geben die Codes für die Befragungen aus und begleiten die 3 Wochen.

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Eltern

Sie unterstützen ihr Kind zuhause während der 3 Wochen, helfen beim Durchhalten und sorgen für einen klaren Rahmen.

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Handy-Experiment Light — Nutze dein Handy smart.

Für alle, die nicht komplett auf das Smartphone verzichten möchten oder können.

Die Bildschirmzeit wird auf maximal eine Stunde täglich reduziert, unnötige Apps wie TikTok, Instagram, Roblox und Fortnite werden gelöscht oder deaktiviert, und dem echten Leben wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

  • Unnötige, zeitfressende Apps löschen
  • Kein Handy in der Nacht und kein Handy nach 19 Uhr
  • Handy nicht im Kinderzimmer
  • Nicht-stören-Modus aktivieren
  • Handy nachmittags in den Flugmodus
  • Nur bestimmte Handyzeiten einhalten
  • Unnötige WhatsApp-Gruppen löschen
  • Handyfreie Tage einplanen

So funktioniert das Handyexperiment 2027

bis 19. März

Vorbereitung

Die Anmeldung ist ab sofort möglich: Schulklassen melden sich über ihre Lehrkraft an, alle anderen direkt – du bekommst alle Infos sowie deinen persönlichen Teilnahme-Code.

30. März – 5. April

Erste Befragung

Der erste Fragebogen (T1) erhebt Stimmung, Schlaf und Handynutzung, bevor das Experiment beginnt.

6. April

Start

Die Smartphones werden weggelegt – das Experiment beginnt.

27. April

Ende

Nach drei Wochen ist die Challenge vorbei, der zweite Fragebogen (T2) wird ausgefüllt.

1.–3. Juni

Langzeiteffekt

Sechs Wochen später zeigt der dritte Fragebogen (T3), was von der Erfahrung geblieben ist.

Du entscheidest.

Stimmen zum Experiment 2026

Was Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach den 21 Tagen sagen.

“Ich habe meine Liebe zum Handarbeiten wieder gefunden. Es ist viel befreiender, nicht am Handy zu sein, sondern zum Beispiel zu Stricken.”

Sophia, 11

“Ich bin viel ruhiger geworden und war auch nicht mehr so schnell wütend. Wenn mein Bruder mich nervt, zucke ich nicht mehr so schnell aus.”

Timo, 12

“Ich konnte mich viel mehr meinem Hobby widmen. Ich spiele Volleyball und habe mich auch viel öfter mit meiner besten Freundin getroffen.”

Sara, 12

“Früher war ich im Tennisverein mit meinen Eltern. Seit ich ein Handy habe, hatte ich keine Lust mehr, Tennis zu spielen. Jetzt habe ich wieder angefangen und es macht mir großen Spaß.”

Andrea, 13

“Sie haben uns besser zugehört, länger im Unterricht mitgearbeitet, waren viel konzentrierter. Ich habe in fröhliche und ausgeschlafene Gesichter gesehen.”

Ingrid, 45

Wie alles begann

2025 wagten 69 Schüler:innen in drei Klassen am Konrad Lorenz Gymnasium in Gänserndorf den ersten Versuch: 21 Tage ohne Smartphone. ORF-Journalistin Lisa Gadenstätter und ihr Dok1-Team begleiteten das Experiment mit einer spannenden Doku.

Als die Sendung im September 2025 ausgestrahlt wurde, erreichte sie hunderttausende Menschen auf ORF 1 und ORF ON – auch die New York Times und die Bild-Zeitung berichteten.

Das Echo war so groß, dass sich danach Lehrkräfte und Schüler:innen aus ganz Österreich meldeten, die das Experiment selbst ausprobieren wollten. Daraus wurde die österreichweite Neuauflage im März 2026, an der über 72.000 Kinder und Jugendliche aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Südtirol und Liechtenstein teilnahmen.

Die erste Runde

Über 72.000 Kinder und Jugendliche haben beim Handyexperiment 2026 mitgemacht.

Was die Wissenschaft zeigt

Begleitet vom Anton Proksch Institut, der Sigmund Freud Universität und IR&C. Rund 46.000 ausgewertete Fragebögen aus dem Handyexperiment 2026.

0

Schüler:innen

0

Schulen

0

Fragebögen

0

Länder

0%

für Einschränkungen

Durchhalterate

0%
67% Vollständig dabei33% Abgebrochen

2 von 3 Schüler:innen haben es geschafft.

“Ich habe heute die wichtigste Erkenntnis des ganzen Experiments gehabt: Ich bin ohne Handy glücklicher.”

Marie, 16, Teilnehmerin

Problematisches Internetverhalten

Problematisches Internetverhalten sank um 13 Prozentpunkte.

0%

Vorher

0%

Nachher

“Ich bin viel mehr draußen. Früher war ich meistens drinnen.”

Lisa, 15, Schülerin

Eingesparte Bildschirmzeit

0

Stunden Bildschirmzeit eingespart, allein in der Gruppe mit komplettem Verzicht

= 841 Jahre Bildschirmzeit

Das sind mehr Stunden, als ein Mensch in 100 Leben verbringen könnte.

“Snapchat-Flammen sind mir danach egal. Man merkt wie unnötig das ist.”

Felix, 16

Das sagen die Medien

Berichterstattung über das Handyexperiment 2026.

Auch international berichtet, von der New York Times bis zur Bild-Zeitung.

Die Köpfe hinter dem Experiment

Fabian Scheck

Fabian Scheck

Projektleiter, Konrad Lorenz Gymnasium

“Genial zu sehen, was aus unserem regionalen Selbstversuch in Gänserndorf gewachsen ist. Was mich immer wieder überrascht, wie viel Ruhe und Selbsterfahrung Menschen sammeln können, wenn das Smartphone drei Wochen lang aus bleibt.”
Verena Holler

Verena Holler

Gründerin, Smarter Start

“Viele Kinder und Jugendliche können sich ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen. Genau deshalb bietet das Handyexperiment eine einzigartige Chance: Der zeitlich begrenzte, gemeinsame und begleitete Verzicht lässt sie erleben, was sich verändert, wenn das Smartphone für einige Wochen nicht verfügbar ist. Genau darin liegt der besondere Wert des Projekts: Es geht nicht theoretisch um Mediennutzung und Wellbeing, sondern die Jugendlichen machen ihre eigenen Erfahrungen und finden heraus, was ihnen guttut.”
Oliver Scheibenbogen

Oliver Scheibenbogen

Wissenschaftliche Begleitung

“Die Daten zeigen sehr deutlich, wie stark sich Schlaf und Wohlbefinden schon nach drei Wochen verändern können. Aus psychologischer Sicht macht das Handyexperiment absolut Sinn und ist eine spannende Intervention mit tollem Mehrwert.”

Das sagen Fachpersonen

„Ich finde Fabians 21-Tage-Handyexperiment stark, weil es Jugendlichen eine Erfahrung ermöglicht, die für sie neu ist. Wir sprechen von einer Generation, die ein Leben ohne Smartphones nicht kennt. Drei Wochen lang können sie gemeinsam herausfinden, wie sich ihr Leben ohne Smartphone anfühlt und was sich verändert. Diese Erfahrung hilft ihnen, selbst zu entscheiden, welchen Platz das Smartphone künftig in ihrem Leben haben soll. Fabian hat mit diesem Experiment schon jetzt sehr viel verändert.“
Tobias Dillinger

Tobias Dillinger

Medienzeit

„Zur Handyfreien Schule gehen alle den gleichen Weg: Zuhören, Fragen beantworten, Widerstände auflösen, gemeinsam Regeln entwickeln und Dranbleiben. Dafür muss keine Schule bei Null anfangen – wir unterstützen euch dabei.“
Andrea Buhl-Aigner

Andrea Buhl-Aigner

Autorin des Buchs “Handyfreie Schule - Vom Dauerkonflikt zur gelebten Regel” und Co-Host des Eltern-Podcasts “Smartphone Sprechstunde”

Häufige Fragen

Für Schüler:innen

Für Lehrkräfte

Für Eltern

Sei dabei. 21 Tage ohne Smartphone. Dein Experiment.